SS 2003
Ev. und Kath.
Theologie
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Evangelisch-katholische Vollversammlung:
Kurzvorstellung
des Lehrangebots
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Di, 29. April
12.00-12.45 h
HS 1
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Weyer-Menkhoff
/ Dr.
Dorit Gad
(Tel
Aviv)
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Systematische Theologie/Religionswiss.:
Gewalt
und The Phenomena of Anti-Judaism in the Hellenistic-Roman
World
HS 2 (DP, H)
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Do 13.00-14.30
A
210
geändert
!!
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bis 19.
Juni (Prof. Dr. Weyer-Menkhoff):
In diesem zweiteiligen Seminar steht zunächst eine knappe Übersicht
und ein Deutemodell im Vordergrund; was hat Religion, insbesondere die
christliche, mit Gewalt zu schaffen? Sodann wenden wir uns einer Gewaltform,
dem antiken Anti-Judaismus zu.
Gewalt im Alten und Neuen Testament
Heiliger Krieg – Mission – Gericht
Bewältigung der Gewalt? René Girard
Literatur: Dietrich,
Walter; Link, Christian: Die dunklen Seiten Gottes. Bd 1: Willkür
und Gewalt. Neukirchen 1995. 233 S.; Lohfink, Norbert (Hg.): Gewalt
und Gewaltlosigkeit im AT. QD 96. Freiburg (Herder) 1983. 256 S. (Khl9
Gewa 79); Girard, René: Das Heilige und die Gewalt. Frankfurt
19993.
ab
26. Juni (Dr. Dorit Gad):
The
first awareness to Jews in the ancient Greek literature reflects respect
to their society whose institutes and way of life differ from those
of the Greeks.
This attitude is changing in the second era B.C. when sympathy and interest
are replaced by hatred. Studies of the Greek and Roman scriptures, which
deal with the Jews, reveal that a note of self-defense accompanies their
allegations.
The foes of the Israelites perceive themselves in their allegations
as being attacked rather than offenders.
In this course we will acquaint ourselves with the different events
of the Anti-Judaism phenomena and the causes for their appearance, in
the Hellenistic-Roman period.
Bibliography: Levy,
J.H., Studies in Jewish Hellenism, Jerusalem, 1969. - Stern, M., Greek
and Latin Authors on Jews and Judaism, 3 volumes, Jerusalem, 1974-1984.
- Ruether, Rosemary: Nächstenliebe und Brudermord. Die theologischen
Wurzeln des Antisemitismus. München 1978. 268 S. - Yavetz, Zvi:
Judenfeindschaft in der Antike. München 1997. 117 S. - Frohnhofen,
Herbert (Hg.): Christlicher Antijudaismus und jüdischer Antipaganismus.
Ihre Motive und Hintergründe in den ersten drei Jahrhunderten.
Hamburg 1990. 206 S.
Zielgruppe für
das gesamte Seminar: Studierende des Unterrichtsfachs Religionspädagogik
im Hauptstudium; es kann ein HS-Schein erworben werden
Zielgruppe für den 2. Seminarteil: Alle Hörerinnen und Hörer
Seminarsprache im 2. Teil: Englisch (lehrend/lernend) und Deutsch (lernend)
Trautmann/
Weyer-Menkhoff
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Religionspädagogik:
Religionsunterricht mit 10
bis 16jährigen
HS 2
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Do 8.15-9.45
B 322
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Worum geht es inhaltlich?
Kirchliche Tradition gilt als wenig attraktiv. Soll man die Kinder und
Jugendlichen in ein „geschlossenes Religions-/Konfessions-System“
hinein-erziehen? Können wir nicht auch ohne Religion gut leben?
Was fehlt der jungen Generation, die nicht „christlich erzogen“
ist? Gilt in einer Multi-Kulti-Gesellschaft noch das Erziehungsziel
„christlich glauben“? Soll man nicht eher auf eine „gute
Entwicklung“ des Kindes achten als auf eine „christliche
Erziehung“? Welche Ressourcen des jungen Men-schen gilt es zu
fördern, damit dieser jetzt und künftig glücklich leben
kann? An welchen Erfahrungen kann und soll eine „religiös-christliche
Erziehung“ ansetzen? -
Theoretische Überlegungen sollen in diesem HS etwas im Hintergrund
bleiben zu-gunsten der Suche nach Chancen (und Grenzen) der Praxis.
Den kath. Studieren-den wird deshalb die Vorlesung „Religionspädagogik
- Didaktik des RU“ (= mit mehr grundsätzlichen Überlegungen)
empfohlen (Do 10.15 Uhr).
Welche Adressaten?
Dieses HS wendet sich an Studierende von „ev./kath.Theologie im
Haupt-/Neben(u.a.)fach für Haupt-/Realschule“ (keinesfalls:
GF I).
Literatur einführend:
Adam G.-Lachmann R. (Hg.), Methodisches Kompendium für den RU,
Göttingen 31998
Rendle L. u.a., Ganzheitliche Methoden im RU. Ein Praxisbuch, München
41999
Weyer-Menkhoff
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Kolloquium:
Theologische und religionspädagogische
Grundfragen
(für Studierende in der Abschlußphase
ihres Studiums, examensrelevant)
Ko 2 (H)
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Mi 15.00-16.30
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Gegen
Ende des Studiums soll das gesamte Gebiet der Theologie/Re-ligionspädagogik
überblicksweise und exemplarisch durchschritten werden. Wüsten
und weiße Flecken auf der theologischen Landkarte werden Ihnen
ebenso deutlich, wie neue Zusammenhänge mancher Einzelerkenntnisse.
Wir beschäftigen uns mit Fragen eines gelingenden Studienabschlusses
und der Vorfreude darauf. Das Kolloquium gibt die Möglichkeit,
im Rahmen von Theologie, Religionspädagogik, Spiritualität
und Leben alles zur Sprache zu bringen oder zu fragen, was Sie bewegt,
ohne daß Ihre Beiträge jetzt oder später Auswirkungen
auf Noten hätten.
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In
diesem Zusammenhang diskutieren wir auch die Qualität des bisherigen
und zukünftigen Studiums und Lehrangebots.
Zielgruppe: Examenskandidierende des Unterrichtsfachs Religions-pädagogik;
interessierte Examenskandidierende des Grundlagenfachs bei starkem,
nicht ablassenden Interesse, diesem theologischen Intensivkurs zu
folgen.
Voraussetzung: Die Bereitschaft, kontinuierlich mitzuarbeiten und
einen Themenkomplex vorzustellen. |
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