
c) Lehrveranstaltungen im SS 2010
d) Lehrveranstaltungen
WS 2009/2010
e) Frühere
Lehrveranstaltungen
--> LVV auf einem Blatt (pdf) 6.8.2010
(THG 20) HSem 2std. GWF M 2 Mi
14 - 16 h c.t. A EDV 1
-- nur für Studierende des GWF, die nicht zugleich
Religionspädagogik studieren! --
Wie schlimm ist es, tot zu sein? Was wissen Religionen darüber? Warum? Was hat es mit den „Nahtod“-Erfahrungen auf sich? Hilft der Tod dem Leben oder schadet er? Fragen über Fragen!
Literatur: Ochsmann, Randolph: Angst vor Tod und Sterben. Beiträge zur Thanato Psychologie. Göttingen 1993. 215 S.; Ewald, Günter (2009): Nahtoderfahrungen. Hinweise auf ein Leben nach dem Tod? 4. Aufl. Ostfildern. 2009
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(THE 312) HSem 2std. M 3.1; M 5-8.1 Do 10 – 12 h c.t. HS 4
Das Evangelium ist ohne die nahe Erwartung, ja das Wissen um den Beginn
der „letzten Dinge“ (des „es-chaton“, fälschlich: des „Endes“) kaum zu
verstehen. Dazu wiederum ist die Kenntnis der jüdischen Apokalyptik („Offenbarung“)
wichtig. In den großen Kirchen spielte diese Naherwartung bald meist keine
wesentliche Rolle, in den kleineren Gemeinschaften, in Württemberg und
in Sekten umso mehr. Mit dem Erstarken biblizistischer Bewegungen ist wieder
viel die Rede vom Ende der Zeit, zum Teil ernsthaft („Leben wir in der
Endzeit?“), zum Teil besinnungslos („Left behind“ – „Rapture“ – man ist
dann mal weg). Natürlich spielen auch weltliche Ängste eine Rolle.
In diesem Seminar geht es primär um das Kennen und Verstehen von eschatologischen
ntl. Texten (Paulus – Jesus – Evangelien – Simon Petrus II – Johannes, der Seher),
aber nicht, ohne daß wir auch nach der heutigen Bedeutung fragen, theologisch,
seelsorgerlich, religionspädagogisch.
Literatur: 2Petr; Apk. - Ferner: http://de.youtube.com/watch?v=wlz79qOLnss; und lesen Sie: Mk 1.9.13; 1Thess 4-5; 2Thess 1-2; Mt24; Act 1; Joh 5; in einem theol. Lexikon den Artikel „Eschatologie“ (biblisch, Judentum)
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(THE 322) HSem 2std. M 3.2; M 5-8.3 Do 8 - 10 h c.t. HS 5
Längst weiß man wieder, daß die Bibel für den Religionsunterricht wichtig
ist. Aber wie? Und wie soll man’s machen? So, daß die Bibel (nicht die
Lehrperson) die Kinder packt!
Natürlich werden wir uns auch mit Methoden der Bibelverwendung beschäftigen.
Wichtiger sind jedoch dahinterliegende theologische, hermeneutische und pädagogische
Überlegungen darüber, wie, warum und was von der Bibel wir Kindern und Jugendlichen
näherbringen wollen.
Zur Vorbereitung lesen sie bitte die Bibel.
Literatur: Sie werden lachen: Die Bibel, natürlich! Ferner und erst dann:Theißen, Gerd: Zur Bibel motivieren. Aufgaben, Inhalte und Methoden einer offenen Bibeldidaktik. Gütersloh 2003. 368 S.
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(THE 01) Koll 2std. Mi 10 – 12 h c.t. A 107
Gegen Ende des Studiums soll das gesamte Gebiet der Theologie/Religionspädagogik überblicksweise und exemplarisch (= mit Betonung der von Ihnen gewählten Prüfungsthemen) durchschritten werden. Von den Teilnehmenden wird die Bereitschaft erwartet, (mind.) einen Themenkomplex vorzustellen. Wer sich auf das Staatsexamen vorbereitet, am Kolloquium aber (z.B. aus terminlichen Gründen) nicht teilnehmen kann, sollte unsere Sprechstunden aufsuchen, um wichtige Informationen nicht zu verpassen!
Anmeldung: Mit dem Ihnen bekannten Paßwort über stud.ip
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Fr 7.30 – 10.35 h Atriumschule (GS), Lerchenstraße 37, 73660 Urbach
nur für die vom Schulpraxisamt zugeteilten Studis
nähere Angaben und Pläne --> zur Anmeldung und zur Seminarseite für Studierende (stud.IP)
"Zuwendung"! "Jugend - Kult". Dritter Vortrags- und Gesprächsabend der |
Montag, 22. November 2010, 20 h Gebühr 5,- / 4,- € |
(THG 23) HSem 2std. GWF M 2 Do 18 - 20
h c.t.
-- nur für Studierende des GWF, die nicht zugleich Religionspädagogik studieren! --
Die Vernunft sei eine Hure, meinte Martin L. (Name dem Institut bekannt), und doch hat dieser L. entscheidend positiv auf das Werden von Bildung, Universitäten und der sog. Aufklärung eingewirkt. Wie vernünftig ist Religion? Wie vernünftig ist Atheismus? Wir werden uns mit der aktuellen Atheismusdebatte auseinandersetzen und dabei auf wahnsinnige Vorstellungen sowohl von Atheisten wie Christen stoßen.
Literatur: Walter Sparn: „Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang.“ Reformatorisches Christentum und wissenschaftliche Vernunft. 2003; abrufbar in den online-Publikationen der Abt. Ev. Theologie; Lennox, John: Hat die Wissenschaft Gott begraben? Eine kritische Analyse moderner Denkvoraussetzungen. Witten 20098. 327 S.; Wetz, Franz Josef: Hermeneutischer Naturalismus. In: B. Kanitscheider (Hg.): Hermeneutik und Naturalismus. Tübingen 1998, S. 101-138.
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(THF 212) HSem 2std. FV Ästhetik; M 4.1; M 5-8.2 Mi 12 - 14 h c.t.
Freuen Sie sich auf einen bis in unsere Tage zu Unrecht geringgeschätzten Komponisten, der in seinen kurzen 38 Lebensjahren so viel und so tiefsinnig Schönes geschaffen hat. Bei ihm läßt sich die Verbindung von jüdischem und christlichem Glauben ebenso studieren wie die Berliner Salonverhältnisse einer Gesellschaft um die Humboldts, Schleiermacher, Schlegel und die das alles steuernden Frauen.
Audio/Lit.: Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 2 B-Dur op. 52 "Lobgesang"; einschlägige Artikel in MGG und BBKL (Lit!).
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(THF 111) HSem 2std. FV Mathematik-Naturwissenschaft; M 4.1; M 5-8.2 Do 16 - 18 h c.t.
Gerade für Lehrerinnen und Lehrer, die ja fünfundvierzigerweise interdisziplinär arbeiten, ist die Klärung dieses Verhältnisses entscheidend wichtig. Ein unideologischer Glaube führt zur Welt- und Realitätswahrnehmung, eine unideologische Naturwissenschaft schafft Raum für etwaigen Glauben. Wir werden das Verhältnis der beiden historisch und systematisch bearbeiten, wobei wir uns unversehens an einer fundamentalen theologischen Aufgabe befinden: der Klärung des Verhältnisses von Glauben und Denken.
Literatur: Benk, Andreas: Moderne Physik und Theologie. Voraussetzungen und Perspektiven eines Dialogs. Mainz 2000. 274 S.; Aichelin, Helmut; Liedke, Gerhard (Hgg.): Naturwissenschaft und Theologie. Texte und Kommentare. Neukirchen 1974. 303 S.; Lennox, John: Hat die Wissenschaft Gott begraben? Eine kritische Analyse moderner Denkvoraussetzungen. Witten 20098. 327 S.; Barbour, Ian G.: Wissenschaft und Glaube. Göttingen 2003; Thielicke, Helmut: Glauben und Denken in der Neuzeit. Die großen Systeme der Theologie und Religionsphilosophie. Tübingen 1988². 689 S.; Polkinghorne, John: Theologie und Naturwissenschaften. Eine Einführung. Gütersloh 2001. 178 S.
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(THE 41) HSem 2std. M 4.1; M 5-8.2 Mi 14 - 16 h c.t.
Was hat Theologie zur Gesundheitserziehung, zur eigenen Lebensführung, zum Leben mit Krankheit und zur Gesundheitspolitik beizutragen? Jesus jedenfalls war andauernd mit Fragen der Gesundheit beschäftigt. Gesundheit spielt seit eh und je, vor allem aber auch jetzt eine Rolle, die bisweilen religiöse oder quasireligiöse wie auch utopische, mythische, wahnhafte und tyrannische Züge annimmt. Das Christentum kann krankmachen, aber auch gesund! Wir werden uns in dem Seminar mit dem Konstrukt "Gesundheit" und "Krankheit" auseinandersetzen, es historisch, biblisch und theologisch wahrnehmen, um einen eigenen theologisch-ethischen Beitrag zu gesundem christlichen Glauben und zur Gesundheitserziehung, die auch eine Krankheitserziehung sein muß, zu erarbeiten.
Literatur: Ritschl, Dietrich: Zur Theorie und Ethik der Medizin. Philosophische und theologische Anmerkungen. Neukirchen-Vluyn 2004. 280 S.; Engelhardt, Dietrich von: Krankheit, Schmerz und Lebenskunst. Eine Kulturgeschichte der Körpererfahrung. München (Beck) 1999. 194 S. VA Enge 06; Antonovsky, Aaron: Salutongenese. Zur Entmystifizierung der Gesundheit. Tübingen 1997. 222 S.; Utsch, Michael: Kann Glauben gesund machen? Spiritualität in der modernen Medizin. EZW-Texte 181. Berlin 2005. 84 S.
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(THE 01) Koll 2std. Do 14 – 16 h c.t.
Gegen Ende des Studiums soll das gesamte Gebiet der Theologie/Religionspädagogik überblicksweise und exemplarisch (= mit Betonung der von Ihnen gewählten Prüfungsthemen) durchschritten werden. Von den Teilnehmenden wird die Bereitschaft erwartet, (mind.) einen Themenkomplex vorzustellen. Wer sich auf das Staatsexamen vorbereitet, am Kolloquium aber (z.B. aus terminlichen Gründen) nicht teilnehmen kann, sollte unsere Sprechstunden aufsuchen, um wichtige Informationen nicht zu verpassen!
Anmeldung: Mit dem Ihnen bekannten Paßwort über stud.ip
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Fr 7.30 – 10.35 h Atriumschule (GS), Lerchenstraße 37, 73660 Urbach
nur für die vom Schulpraxisamt zugeteilten Studis
nähere Angaben und Pläne --> zur Anmeldung und zur Seminarseite für Studierende (stud.IP)
(THG 23) HSem 2std. GWF Theologie M 2 Mi 14 - 16 h c.t. HS 4
Religionen und Religiosität sind mit der Moderne nicht wie vorausgesagt
verschwunden, sie haben sich vielmehr vermehrt, gewandelt und sind teils
verwildert. Anhand von Judentum, Christentum, Islam, Okkultismus und Spiritismus
wollen wir der Eigenart von Religion und ähnlichen Erscheinungen auf die
Spur kommen.
Solide Kenntnisse „über die Religion“ sind zu einer konstruktiven,
kritischen Bildungsarbeit in der Schule für Lehrerinnen und Lehrer gerade
in dem Falle wichtig, in dem „Religion“ einem selber nichts sagt, - und dies
zumal angesichts verbreiteter Vor- und Halburteile und dem erfolgreichen
Bestreben, die Schule zu einem Ausbildungsbetrieb für die Wirtschaft zu machen.
Literatur: Sundermeier, Theo: Was ist Religion? Religionswissenschaft im theologischen Kontext. Ein Studienbuch. ThB 96. Gütersloh 1999. 272 S.; Schleiermacher, Friedrich: Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern (verschiedene Ausgaben).
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(THE 43) HSem 2std. M 4.3; M 5-8.1S Do 10 - 12 h c.t. B 322
Die „Weisheit“ Israels gehört zu den spannenden, lebensnächsten und zugleich merkwürdigsten Erscheinungen des AT, in denen die „internationale“ altorientalische und später hellenistische „Weisheit“ in spätbiblischer Zeit einerseits eine Stellung bekommt, die der Jesu Christi im NT entspricht, andererseits beinahe atheistisch erscheint. Nach exemplarischer exegetischer Bearbeitung und systematischer Besinnung werden wir fragen, ob diese Texte für die Schule taugen.
Literatur: Lesen Sie Spr und Koh! Ferner: Kommentare; Einleitung AT; Kaiser, Otto: Vom offenbaren und verborgenen Gott. Studien zur spätbiblischen Weisheit und Hermeneutik. BZAW 392. Berlin 2008.
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zusammen mit Prof. Dr. Benk:
(THK 42) HSem 2std. M 4.2; M 5-8.2 Mi 12 - 14 h c.t. HS 5 Beginn: 28.10.
In dieser Veranstaltung geht es um die elementaren Grundfragen christlichen Glaubens und christlicher Hoffnung. Aber gibt es überhaupt den christlichen Glauben? Was heißt evangelisch? Was katholisch? Was meint Ökumene?
Textgrundlage der Veranstaltung ist Wolfgang Huber: Der christliche Glaube. Eine evangelische Orientierung, Güterlsoh 2008 4. Aufl. Dieses Buch bitte anschaffen und am besten schon in den Semesterferien lesen!
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(THE 41) HSem 2std. M 4.1; M 3.3; M 5-8.2 Do 8 - 10 h c.t. HS 5
Der Theologe und Universalgelehrte Johann Amos Comenius (1592-1670) gab neben seinen vielfältigen kirchlichen, wissenschaftlichen und politischen Tätigkeiten entscheidende Anstöße zu Fragen der Erziehung, der Bildung, des Unterrichtens. Viele sind umgesetzt worden, viele nicht. Oft jedoch blieb außer Acht, aus welcher Konzeption seine Versuche und praktischen Vorschläge erwuchsen: aus einem Menschen- und Geschichtsbild, das sich ihm aus seinem christlichen Glauben erschloß.
Das Seminar wird sich damit beschäftigen, ob und wie seine Ideen zur Erneuerung
des Unterrichts und der Schulen, ja der Bildungspolitik heute beitragen können.
Außerdem sollen modische Schlagworte untersucht werden. Die Veranstaltung
ist theologisch,
- weil es auch die Konzeption des Comenius ist,
- weil vor allem Religionsunterricht in den Blick genommen wird,
- weil Bildung auf religiösen Implikationen beruht.
Literatur: Dieterich, Veit-Jakobus: Johann Amos Comenius mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. rowohlt-bildmonographien 466 (1991). Reinbek 20054. 156 S.; Goßmann, Klaus; Schröer, Henning (Hgg.): Auf den Spuren des Comenius. Texte zu Leben, Werk und Wirkung. Göttingen 1992. 174 S; Biehl, Peter: Johann Amos Comenius (1592-1670). In: H. Schröer; D. Zilleßen: Klassiker der Religionspädagogik. Frankfurt 1989, S. 47-73.
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zusammen mit Dr. Wiemer:
(THE 01) Koll 2std. Mi 18 – 20 h c.t. A 205
Gegen Ende des Studiums soll das gesamte Gebiet der Theologie/Religionspädagogik überblicksweise und exemplarisch (= mit Betonung der von Ihnen gewählten Prüfungsthemen) durchschritten werden. Von den Teilnehmenden wird die Bereitschaft erwartet, (mind.) einen Themenkomplex vorzustellen. Wer sich auf das Staatsexamen vorbereitet, am Kolloquium aber (z.B. aus terminlichen Gründen) nicht teilnehmen kann, sollte unsere Sprechstunden aufsuchen, um wichtige Informationen nicht zu verpassen!
Anmeldung: Mit dem Ihnen bekannten Paßwort über stud.ip
--> zur Anmeldung und zur Seminarseite für Studierende (stud.IP)
zusammen mit Ursula Köpple, Lehrerin:
Fr 7.30 – 10.35 h Atriumschule (GS), Lerchenstraße 37, 73660 Urbach
nur für die vom Schulpraxisamt zugeteilten Studis
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